Schau mal!

Das Mini-Sexikon

Übersicht    -Chat   -Dating   -Party, Restaurants  
-

Erotik   -Sexualität und Gesundheit  

Sex und Erotik

Sex ist eine wichtige biologische Funktion des Menschen plus die damit verbundene Aktion. Erotik ist Sex vom Erleben her betrachtet plus die Kultur zur Steigerung der Lust.
 


 

Lippen
 

A bis Klitoris

U: Umgangssprache. E: Englisch. Stand: 17.8.2010
 

A tergo

Vaginaler oder analer Sex von hinten. E: Doggy style.

Alterssex

Sex nach 60 war früher ein Tabu. Heute weiss man, dass Frau und Mann bis ins hohe Alter Lust empfinden können. Der Gipfel kommt zwar weniger schnell, dauert aber oft länger als in jungen Jahren. Nicht wenige finden, sie hätten mit 60 den besten Sex ihres Lebens.

Analerotik

Auf den After, im weiteren Sinn das gesamte Hinterteil des Partners fixierte Erotik. Die damit verbundenen Praktiken des Analsex erfordern Gleitmittel bei eindringendem Verkehr; sonst Verletzungsgefahr. Hohes Risiko bei ungeschütztem Sex.

Aphrodisiaka

Sexuelle Lust fördernde Mittel. Vieles ist angepriesen worden: Spanische Fliege, Austern, Sellerie, Yohimbe-Rinde usw., doch die Wirkungen sind zweifelhaft. Das beste Aphrodisiakum ist noch immer die Fantasie.

Arabisch

Verkehr, nachdem der Penis zuvor in warmes Wasser oder Öl getaucht wurde. Arabische Küsse: Analverkehr mit der Zunge.

BDSM

Abkürzung für Bondage, Disziplin/Dominanz, Submission/Sadismus, Masochismus. Zusammenfassung für Sexpraktiken mit Dominanz (Domina, Dominatrix, Herrin; Meister) und Unterwerfung (Sklave; Sklavin), meist stark ritualisiert und bei weiblicher Dominanz stets ohne eindringenden Verkehr. D: Sadomaso.

Bisexualität

Sexuelle Neigungen zu beiden Geschlechtern. Nur wenige Menschen sind zu 100 % hetero- oder homosexuell. B. wird nicht immer offen ausgelebt. Sie soll bei Frauen häufiger sein als bei Männern.

Bondage

Fesselung, gehört zu den BDSM-Praktiken.

Brüste

Gehören neben Vulva und Hinterbacken zu den wirksamsten sexuellen Reizen. Daher leider oft künstlich verändert, besonders extrem bei Pornostars. Auch kleine Brüste haben ihre speziellen Liebhaber. Das hat durchaus Tradition, denn schon die alten Griechen und Römer haben kleine Brüste bevorzugt.

Butch & Femme

Lesbische Beziehung zwischen einer betont burschikosen Frau (einer Butch) und einer betont weiblichen Femme.

Callboy

Männlicher Prostituierter für meist homosexuelle Freier, seltener für Frauen. U: Stricher, Strichjunge.

Chinesische Schlittenfahrt

Stellung beim Sex: Der Mann kauert in der Hocke, die Frau sitzt auf seinen Oberschenkeln.

Coitus interruptus

Rückzug des Penis aus der Vagina vor dem Samenerguss. Ungeeigneter Versuch der Empfängnisverhütung. U: Rückzieher.

Cougar

Eigentlich Leopardin, bedeutet auch ältere Frau mit jungem Liebhaber. Gegenstück zum Sugar Daddy.

Cuissade

Stellung beim Sex: Beide Partner liegen, Frau mit dem Rücken zum Mann. Er dringt von hinten ein, wobei die Beine so verschränkt sind, dass jeder Partner ein Bein des anderen zwischen seinen Beinen hat. Die Variante von vorn heisst Flanquette.

Cunnilingus

Oralverkehr: Mann oder lesbische Partnerin befriedigt Frau mit Zunge und Lippen an und in der Umgebung der Klitoris. U: Lecken, Französisch. E: Pussy eating.

Darkroom

Dunkler Raum für anonymen Sex unter Männern.

Defloration

Entjungferung: Das Jungfernhäutchen (Hymen) wird durchtrennt, im klassischen Sinn durch eindringenden Verkehr.

Deutsch

Anderer Ausdruck für die Missionarsstellung: Frau unten, Mann oben, vaginaler Verkehr.

Dildo

Dem männlichen Phallus nachgebildetes Sexspielzeug für Frauen. Oft mit eingebautem Vibrator.

Dirty Talk

Luststeigerung beim Sex durch Worte, die im alltäglichen Gebrauch als anstössig, schmutzig oder beleidigend gelten. Dirty Talk ausserhalb sexueller Aktionen gilt als Störung (medizinisch: Pornolalie).

Disziplin

Zentraler Bereich im BDSM-Rollenspiel zwischen Domina und Sklave oder Herr und Sklavin.

Donjuanismus

Aussergewöhnlich starke, je nach Standpunkt als krankhaft betrachtete Libido des Mannes. Das weibliche Gegenstück heisst Nymphomanie.

Ejakulation

Samenerguss beim männlichen Orgasmus.
-Gibts das auch bei Frauen?

Englisch

Sex am Nachmittag (in beliebigem Stil), bezieht sich auf die englische Sitte der Teepause. Oder Sadomaso-Stil, bezieht sich auf die strenge Erziehung in englischen Internaten.

Erogene Zonen

Sensible Stellen der Haut, deren Berührung die Erregung steigern kann.
-Wo sind die erogenen Zonen?

Erregung

Das Wecken der Libido durch sexuelle Reize.
-Was erregt Frauen?
-Was erregt Männer?
-Wollen erregte Frauen immer Sex?

Erziehung

Durchsetzung der Disziplin im BDSM. Man unterscheidet leichte und strenge Erziehung.

Eunuch

Mann, dem die Hoden durch Kastration entfernt wurden. Früher Haremswächter im islamischen Kulturkreis.

Exhibitionismus

Lust, sich sexuell zur Schau zu stellen. Frauen wollen damit meist männliche Zuschauer (Voyeure) erregen, Männer wollen meist unbeteiligte Frauen schockieren.

Fellatio

Oralverkehr: Frau oder homosexueller Partner befriedigt Mann durch Lecken und Saugen am Penis. U: Blasen, Französisch. E: Blowjob, giving head, deep throat (tiefes Eindringen).

Fetisch

Sexuell erregender Gegenstand, oft Kleidungsstück oder Schuh. Im weiteren Sinn auch als besonders reizvoll empfundener Körperteil: Brüste, Lippen, Haare, Beine, Hinterteil usw. Fetischismus ist eine einseitig auf Fetische fixierte Libido, auch eine wichtige Komponente bei Sadomaso.

Finnische Schlittenfahrt

Andere Bezeichnung für chinesische Schlittenfahrt.

Fisting

Sex durch Eindringen mit der Faust (Hand) in Körperöffnung (Scheide, After) beim hetero-, homosexuellen oder lesbischen Verkehr.

Flanquette

Stellung beim Sex: Beide Partner liegen einander zugewandt, die Beine so verschränkt, dass jeder Partner ein Bein des anderen zwischen seinen Beinen hat. Die Variante von hinten heisst Cuissade.

Florentinisch

Verkehr mit zurückgezogener Vorhaut. Oft von Prostituierten praktiziert, damit die Freier schneller zum Ende kommen.

Französisch

Oralsex: Cunnilingus oder Fellatio, bei Französisch total mit Schlucken von Sperma.

Frotteur

Mann, der sich durch Reiben an sexuell begehrten Menschen erregt, sucht oft Gedränge zu diesem Ziel. Das weibliche Pendant, die Frotteuse, scheint kaum zu existieren.

G-Punkt

Angeblich sexuell besonders empfindsame Stelle an der vorderen Wand der weiblichen Scheide. Existenz umstritten.

Geishakugeln

Hohle Kugeln aus Edelstahl oder -metall, durch Schnur oder Kette miteinander verbunden, zum Einführen in die Vagina. In den Kugeln befinden sich kleinere Kugeln, die durch rollende Bewegung Vibrationen erzeugen. Zum Lustgewinn aber auch geeignet für das Beckenboden-Training.

Gigolo

Früher Eintänzer mit eher geringem Status («schöner Gigolo, armer Gigolo»), heute im angelsächsischen Raum männlicher Prostituierter.

Griechisch

Analsex, vorzugsweise zwischen Männern. Geht auf die Vorliebe der alten Griechen für Männer- und Knabenliebe zurück. Ihr Schönheitsideal waren Frauen mit grossen, runden Hintern und kleinen Brüsten. Die Brüste wurden deshalb straff zurückgebunden.

Häufigkeit

Statistiken sind ungenau, da sie auf Umfragen basieren und bei dem Thema alle lügen.
-Wie oft soll man Sex haben?

HIV

HI-Virus, Erreger von Aids. Erfordert geschützten Sex (Safer Sex) mit allen Partnern ausserhalb einer exklusiven (monogamen) Beziehung.

Homosexualität

Sich sexuell vom gleichen Geschlecht angezogen fühlen.
Bei Männern U: Schwule, E: Gay (people).
Bei Frauen U: Lesben, E: Lesbian

Indisch

Verkehr in zum Teil akrobatischen Stellungen, bekannt durch das Lehrbuch Kamasutra.

Ipsation

Veraltete wissenschaftliche Bezeichnung für Selbstbefriedigung.

Italienisch

Verkehr durch Reiben des Penis in der Achselhöhle.

Johannistrieb

Libido beim alten Mann.

Jugendschutz

Bezweckt den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor zu frühem Kontakt mit Sex und Pornografie. Geht von der berechtigten Annahme aus, deren Konsum ohne reale sexuelle Erfahrung sei einer gesunden sexuellen Entwicklung nicht förderlich.

Kamasutra

Klassisches indisches Lehrbuch des Sex, beschreibt viele zum Teil sehr schwierige Stellungen. Sie sollen die Lust fördern, was wohl höchstens bei akrobatisch begabten Menschen zutrifft.

Kegel-Übung

Muskeltraining durch zeitweise kräftiges Zusammenziehen des Beckenbodens. Vorübung für die richtige Anspannung: Harnfluss wechselweise unterbrechen und wieder loslassen. Tägliches Training steigert bei Frauen die Orgasmusfähigkeit und bei Männern die Potenz. Der Name kommt vom Erfinder der Methode, Dr. Arnold Kegel.

Klitoris

Kitzler, kleines knospenförmiges Lustorgan der Frau, befindet sich oberhalb der Vaginalöffnung.

Libido bis Zungenkuss

Libido

Sexuelle Lust, Drang zu sexuellen Handlungen.

Lolita

Kindliche, sexuell erregende Frau, nach einer Romanfigur von Vladimir Nabokov (1955).

Lubrikation

Lateinischer Ausdruck für Schmierung: Absonderung von schleimigem Sekret aus der Vagina und zusätzlich feuchtem Sekret aus der Oberfläche der Vulva bei sexueller Erregung der Frau. Männlicher Beitrag: Lusttropfen. U: Feucht werden, feuchte Muschi. E: Wet pussy, soaking cunt.

Lusttropfen

Glasklare, schleimige und sehr gleitfähige Flüssigkeit, die bei länger anhaltender sexueller Erregung aus der Harnröhre des Mannes austritt. Sie stammt aus den Bulbourethraldrüsen (Cowpersche Drüsen) am unteren Ende der Schwellkörper, wo die Harnröhre in den Penis eintritt. Männlicher Beitrag zur Lubrikation. Vorsicht: Kann Spermien und HI-Viren enthalten.

Masochismus

Sexueller Lustgewinn durch das Erleiden von Erniedrigung und Schmerz. Benannt nach dem Autor Leopold von Sacher-Masoch, «Venus im Pelz» (1870).

Masturbation

Selbstbefriedigung. Unklare Herkunft des Wortes, entweder vom lateinischen manus (Hand) oder mas (Mann). Wird aber auch bei Frauen gebraucht.

Missionarsstellung

Frau unten, Mann oben, vaginaler Verkehr. Frühere Bezeichnung von Menschen anderer Kulturkreise für die in Europa übliche Form des Verkehrs. Später von Europäern übernommen, als sie ihrerseits Sexstile aus anderen Kulturen übernahmen.

Morgenlatte

Erektion nach dem Aufwachen, auch ohne sexuelle Erregung.

Neunundsechzig, 69

Gleichzeitig Cunnilingus und Fellatio. U. Doppelfranzösisch, Französisch beidseitig. E: Sixty-nine.

Nymphomanie

Aussergewöhnlich starke, je nach Standpunkt als krankhaft betrachtete Libido der Frau. Das männliche Gegenstück heisst Donjuanismus.

Oralverkehr

Sexuelle Praktiken mit dem Mund und der Zunge: Cunnilingus und Fellatio. U: Blasen, Lecken, Französisch. E: Blowjob, licking, sucking.

Orgasmus

Höhepunkt der Lust beim Sex, wonach die Erregung abflacht, beim Mann meist schneller als bei der Frau.
-Kann Mann mehrmals?

Orgie

Veranstaltung, bei der viele Menschen gleichzeitig miteinander Sex haben. In der Regel herrscht kein Zwang: Alles kann, nichts muss - im Unterschied zum Gang Bang, wo meist Gruppenzwang herrscht.

Onanie

Veraltete Bezeichnung für Selbstbefriedigung. Geht auf die biblische Figur des Onan zurück, der aber nicht Onanie, sondern Coitus interruptus praktiziert hat.

Pädophilie

Auf Kinder gerichtete Libido. Sex mit Kindern ist in fast allen Ländern strafbar, ebenso das Anschauen und der Besitz von pornografischen Bildern und Filmen mit Kindern. Die Altersgrenze für erlaubten Sex liegt meist bei 16 Jahren.

Penetration

Eindringen des erigierten Penis in Körperöffnungen (Scheide, Mund, After).

Penis

Das männliche Sexorgan. Im normalen Zustand schlaff, wobei die Grösse dann von den relativen Anteilen elastischer und nicht elastischer Fasern im Bindegewebe abhängt. Schwillt bei sexueller Erregung an (Erektion), wobei die normalerweise kleinen Penisse am meisten wachsen. Die Erektion entsteht durch Blut, das in Schwellkörper strömt. Der Penis enthält keine Muskeln, aber die Muskeln des Beckenbodens können den Blutstau in den Schwellkörpern unterstützen. Siehe Kegelübung. U: Schwanz, Pimmel (meist nur schlaff), Schniedelwutz, Schnäbi (kindlich, schweiz.). E: Cock, dick.

Petting

Alle nicht eindringenden Formen des sexuellen Verkehrs. Küsse sind kein Petting, gehören aber meist dazu.

Phallus

Penis im Zustand der Erektion.

Pornografie

Darstellung sexueller Handlungen in Bild und/oder Wort zum Zweck von Erregung und Lustgewinn. In fast allen menschlichen Kulturen weit verbreitet, seit dem Altertum bis heute (Porno). Durch das Internet so leicht zugänglich wie nie zuvor in der Geschichte.
-Kann sie das Sexleben verbessern?

Potenz

Männliche Fähigkeit, einen zum Verkehr ausreichend steifen Penis (eine Erektion) zu erreichen. Impotenz (medizinisch: erektile Dysfunktion) bedeutet den dauernden Verlust dieser Fähigkeit. Zeitweises Versagen ist noch keine Impotenz. Pornofilme zeigen durch Medikamente künstlich aufgeputschte männliche Akteure und können so ein falsches Bild von normaler männlicher Potenz vermitteln.

Priapismus

Krankhaft starke, schmerzhafte und anhaltende Erektion, die den Penis schädigen kann.

Prostitution

Käuflicher Sex. Schon seit je: «Ältestes Gewerbe der Welt». Die meisten Kunden (Freier) sind Männer.

Quickie

Schneller, oft beiläufiger Sex, oft mit Fremden, oft an ungewöhnlichen Orten (Treppenhaus, Lift, Hinterhof, Besenkammer), oft im Stehen.

Russisch

Verkehr durch Reiben des Penis zwischen den Schenkeln, vorzugsweise mit Öl als Gleitmittel. Russisches Roulette: Ungeschützter Sex mit möglicherweise HIV-infizierten Partnern.

Sadismus

Sexueller Lustgewinn durch das Zugfügen von Erniedrigung und Schmerz. Benannt nach dem Marquis de Sade (1740-1814), Autor zahlreicher pornografischer Werke.

Sadomaso

Umgangssprachlich für Sadomasochismus. Stark rollengeprägte und ritualisierte Sexspiele. Die strikten Rituale dienen der Sicherheit. Bei ungenügender Vorsicht droht Tod durch Ersticken.

Schamlippen

Äussere und innere S.: Traditioneller medizinischer Ausdruck für die äusseren Geschlechtsteile, die zusammen die weibliche Vulva bilden. Venuslippen sind das passendere Wort für Menschen, die Freude am Sex haben wollen.

Schwedisch

Andere Bezeichnung für Florentinisch. Selten auch für gegenseitige Selbstbefriedigung gebraucht.

Selbstbefriedigung

Sex mit sich selbst, wobei Sexspielzeuge, Fantasien, Pornografie, Telefongespräche und Internet-Chat oft eine wichtige Rolle spielen. Allein oder gegenseitig zu zweit oder in Gruppen.
-Schadet das der Gesundheit?
-Wie befriedigt man sich selbst?

Sexsucht

Als quälend empfundene Abhängigkeit von Sex. Auch Ausrede von Tiger Woods für seine Seitensprünge.

Smegma

Weissliche Talg-Sekretion der männlichen Vorhaut und der weiblichen Vulva. Sollte bei guter Genitalhygiene nie von blossem Auge sichtbar sein.

Sodomie

Im deutschen Sprachraum Sex mit Tieren. Im französischen und angelsächsischen Raum Analverkehr.

Spanisch

Verkehr durch Reiben des Penis zwischen den Brüsten. U: Brustfick, Tittenfick. E: Titty fuck.

Sugar Daddy

Älterer Mann mit junger Geliebter, die er finanziell unterstützt. In Japan recht häufig, dort Enjokosai (Aushilfsbegleitung) genannt. Fliessender Übergang zur Prostitution.

Swinger

Menschen, die Partnertausch praktizieren. Oft, aber nicht nur in Form von Orgien und in speziellen Lokalen (Swingerclubs).

Tantra

Indischer spiritueller Kult, der auch besondere Sex-Praktiken umfasst. Sie zielen auf Kontrolle und Beherrschung ab, was die Lust steigern kann.

Tao

Das chinesische Pendant zu Tantra.

Thai-Massage

Frau massiert Mann mit ihrem Körper; Öl als Gleitmittel.

Transsexualität

Kluft zwischen der äusseren sexuellen Erscheinung und der sexuellen Empfindung: Männer, die sich als Frauen fühlen und umgekehrt. Transsexuelle streben oft eine chirurgische Umwandlung in das andere Geschlecht an. Diese kann teilweise oder weitgehend vollständig sein. In der Pornoszene ist Teil-Umwandlung von Männern die Norm. E: Trannies, chicks with dicks.

Transvestitismus

Kleider des anderen Geschlechts anziehen, oft zum sexuellen Lustgewinn. Transvestiten sind nicht notwendigerweise homosexuell. E: Cross dressing.

Vagina

Weibliche Scheide. Als vaginal bezeichnet man alle Praktiken, bei denen Körperteile oder Gegenstände in die Scheide eingeführt werden.

Venus

Altrömische Göttin der Liebe, Symbol für weibliche Schönheit. Oft gebraucht für positiv gefärbte Bezeichnungen im Bereich des Sex: Venushügel (statt Schamhügel), Venuslippen (statt Schamlippen).

Voyeur

Mann, der heimlich nackte Frauen beobachtet und sich dabei sexuell erregt. U: Spanner. Auch Pornostil mit angeblich versteckter Kamera. Voyeurismus ist eine sexuelle Abweichung, bei der sich Erregung stärker durch Zuschauen als durch reale Aktion einstellt.

Vulva

Äusseres weibliches Geschlechtsteil in medizinischer Sprache. U: Muschi (zärtlich), Möse, Fotze (derb). E: Pussy, cunt, beaver, twat.

X-Stellung

Stellung beim Sex; Variante der chinesischen Schlittenfahrt: Mann sitzt mit gespreizten, leicht angewinkelten Beinen, Frau dazwischen, Beine ebenfalls gespreizt, und lässt ihn eindringen. Beine von Mann und Frau formen dabei ein X. Im Extremfall legen sich beide Partner auf den Rücken.

Zahl der Partner

Statistiken sind ungenau, da sie auf Umfragen basieren und bei dem Thema alle lügen.
-Bei Männern höher als bei Frauen?

Zoophilie

Auf Tiere gerichtete Libido. Sex mit Tieren heisst Bestialität, auf deutsch auch Sodomie. In vielen Ländern verboten, teilweise unter dem Titel der Tierquälerei. Pornos zwischen Mensch und Tier sind illegal.

Zungenkuss

Tiefer erotischer Kuss mit Berührung beider Zungen. E: Deep kiss, French kiss. Beim Safer Sex erlaubt, da keine HI-Viren übertragen werden.


Zur Zeit sind 29 Besucher auf www.schaufenster.ch  - Impressum - Werbung - Datenschutz 

 
 
-Foto NeoGaboX