Das Mini-Sexikon
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Sex und Erotik
Sex ist eine wichtige biologische Funktion des Menschen plus die damit verbundene Aktion. Erotik ist Sex vom Erleben her betrachtet plus die Kultur zur Steigerung der Lust.

A bis Klitoris
U: Umgangssprache. E: Englisch. Stand: 12.2012
A tergo
Vaginaler oder analer Sex von hinten. E: Doggy style.
Alterssex
Sex nach 60 war früher ein Tabu. Heute weiss man, dass Frau und Mann bis ins hohe Alter Lust empfinden können. Der Gipfel kommt zwar weniger schnell, dauert aber oft länger als in jungen Jahren. Nicht wenige finden, sie hätten mit 60 den besten Sex ihres Lebens.
Analerotik
Auf den After, im weiteren Sinn das gesamte Hinterteil des Partners fixierte Erotik. Die damit verbundenen Praktiken des Analsex erfordern Gleitmittel bei eindringendem Verkehr; sonst Verletzungsgefahr. Hohes Risiko bei ungeschütztem Sex.
Aphrodisiaka
Sexuelle Lust fördernde Mittel. Vieles ist angepriesen worden: Spanische Fliege, Austern, Sellerie, Yohimbe-Rinde usw., doch die Wirkungen sind zweifelhaft. Das beste Aphrodisiakum ist noch immer die Fantasie.
Arabisch
Verkehr, nachdem der Penis zuvor in warmes Wasser oder Öl getaucht wurde. Arabische Küsse: Analverkehr mit der Zunge.
BDSM
Abkürzung für Bondage, Disziplin/Dominanz, Submission/Sadismus, Masochismus. Zusammenfassung für Sexpraktiken mit Dominanz (Domina, Dominatrix, Herrin; Meister) und Unterwerfung (Sklave; Sklavin), meist stark ritualisiert und bei weiblicher Dominanz stets ohne eindringenden Verkehr. D: Sadomaso.
Bisexualität
Sexuelle Neigungen zu beiden Geschlechtern. Nur wenige Menschen sind zu 100 % hetero- oder homosexuell. B. wird nicht immer offen ausgelebt. Sie soll bei Frauen häufiger sein als bei Männern.
Bondage
Fesselung, gehört zu den BDSM-Praktiken.
Brüste
Gehören neben Vulva und Hinterbacken zu den wirksamsten sexuellen Reizen. Daher leider oft künstlich verändert, besonders extrem bei Pornostars. Auch kleine Brüste haben ihre speziellen Liebhaber. Das hat durchaus Tradition, denn schon die alten Griechen und Römer haben kleine Brüste bevorzugt.
Butch & Femme
Lesbische Beziehung zwischen einer betont burschikosen Frau (einer Butch) und einer betont weiblichen Femme.
Callboy
Männlicher Prostituierter für meist homosexuelle Freier, seltener für Frauen. U: Stricher, Strichjunge.
Chinesische Schlittenfahrt
Stellung beim Sex: Der Mann kauert in der Hocke, die Frau sitzt auf seinen Oberschenkeln.
Coitus interruptus
Rückzug des Penis aus der Vagina vor dem Samenerguss. Ungeeigneter Versuch der Empfängnisverhütung. U: Rückzieher.
Cougar
Eigentlich Leopardin, bedeutet auch ältere Frau mit jungem Liebhaber. Gegenstück zum Sugar Daddy.
Cuissade
Stellung beim Sex: Beide Partner liegen, Frau mit dem Rücken zum Mann. Er dringt von hinten ein, wobei die Beine so verschränkt sind, dass jeder Partner ein Bein des anderen zwischen seinen Beinen hat. Die Variante von vorn heisst Flanquette.
Cunnilingus
Oralverkehr: Mann oder lesbische Partnerin befriedigt Frau mit Zunge und Lippen an und in der Umgebung der Klitoris. U: Lecken, Französisch. E: Pussy eating.
Darkroom
Dunkler Raum für anonymen Sex unter Männern.
Defloration
Entjungferung: Das Jungfernhäutchen (Hymen) wird durchtrennt, im klassischen Sinn durch eindringenden Verkehr.
Deutsch
Anderer Ausdruck für die Missionarsstellung: Frau unten, Mann oben, vaginaler Verkehr.
Dildo
Dem männlichen Phallus nachgebildetes Sexspielzeug für Frauen. Oft mit eingebautem Vibrator.
Dirty Talk
Luststeigerung beim Sex durch Worte, die im alltäglichen Gebrauch als anstössig, schmutzig oder beleidigend gelten. Dirty Talk ausserhalb sexueller Aktionen gilt als Störung (medizinisch: Pornolalie).
Disziplin
Zentraler Bereich im BDSM-Rollenspiel zwischen Domina und Sklave oder Herr und Sklavin.
Donjuanismus
Aussergewöhnlich starke, je nach Standpunkt als krankhaft betrachtete Libido des Mannes. Das weibliche Gegenstück heisst Nymphomanie.
Ejakulation
Samenerguss beim männlichen Orgasmus.
Englisch
Sex am Nachmittag (in beliebigem Stil), bezieht sich auf die englische Sitte der Teepause. Oder Sadomaso-Stil, bezieht sich auf die strenge Erziehung in englischen Internaten.
Erogene Zonen
Sensible Stellen der Haut, deren Berührung die Erregung steigern kann.
Erregung
Das Wecken der Libido durch sexuelle Reize.
Erziehung
Durchsetzung der Disziplin im BDSM. Man unterscheidet leichte und strenge Erziehung.
Eunuch
Mann, dem die Hoden durch Kastration entfernt wurden. Früher Haremswächter im islamischen Kulturkreis.
Exhibitionismus
Lust, sich sexuell zur Schau zu stellen. Frauen wollen damit meist männliche Zuschauer (Voyeure) erregen, Männer wollen meist unbeteiligte Frauen schockieren.
Fellatio
Oralverkehr: Frau oder homosexueller Partner befriedigt Mann durch Lecken und Saugen am Penis. U: Blasen, Französisch. E: Blowjob, giving head, deep throat (tiefes Eindringen).
Fetisch
Sexuell erregender Gegenstand, oft Kleidungsstück oder Schuh. Im weiteren Sinn auch als besonders reizvoll empfundener Körperteil: Brüste, Lippen, Haare, Beine, Hinterteil usw. Fetischismus ist eine einseitig auf Fetische fixierte Libido, auch eine wichtige Komponente bei Sadomaso.
Finnische Schlittenfahrt
Andere Bezeichnung für chinesische Schlittenfahrt.
Fisting
Sex durch Eindringen mit der Faust (Hand) in Körperöffnung (Scheide, After) beim hetero-, homosexuellen oder lesbischen Verkehr.
Flanquette
Stellung beim Sex: Beide Partner liegen einander zugewandt, die Beine so verschränkt, dass jeder Partner ein Bein des anderen zwischen seinen Beinen hat. Die Variante von hinten heisst Cuissade.
Florentinisch
Verkehr mit zurückgezogener Vorhaut. Oft von Prostituierten praktiziert, damit die Freier schneller zum Ende kommen.
Französisch
Oralsex: Cunnilingus oder Fellatio, bei Französisch total mit Schlucken von Sperma.
Frotteur
Mann, der sich durch Reiben an sexuell begehrten Menschen erregt, sucht oft Gedränge zu diesem Ziel. Das weibliche Pendant, die Frotteuse, scheint kaum zu existieren.
G-Punkt
Angeblich sexuell besonders empfindsame Stelle an der vorderen Wand der weiblichen Scheide. Existenz umstritten.
Geishakugeln
Hohle Kugeln aus Edelstahl oder -metall, durch Schnur oder Kette miteinander verbunden, zum Einführen in die Vagina. In den Kugeln befinden sich kleinere Kugeln, die durch rollende Bewegung Vibrationen erzeugen. Zum Lustgewinn aber auch geeignet für das Beckenboden-Training.
Gigolo
Früher Eintänzer mit eher geringem Status («schöner Gigolo, armer Gigolo»), heute im angelsächsischen Raum männlicher Prostituierter.
Griechisch
Analsex, vorzugsweise zwischen Männern. Geht auf die Vorliebe der alten Griechen für Männer- und Knabenliebe zurück. Ihr Schönheitsideal waren Frauen mit grossen, runden Hintern und kleinen Brüsten. Die Brüste wurden deshalb straff zurückgebunden.
Häufigkeit
Statistiken über die Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs sind ungenau, da sie auf Umfragen basieren und bei dem Thema alle lügen.
HIV
HI-Virus, Erreger von Aids. Erfordert geschützten Sex (Safer Sex) mit allen Partnern ausserhalb einer exklusiven (monogamen) Beziehung.
Homosexualität
Sich sexuell vom gleichen Geschlecht angezogen fühlen.
Bei Männern U: Schwule, E: Gay (people).
Bei Frauen U: Lesben, E: Lesbian
Indisch
Verkehr in zum Teil akrobatischen Stellungen, bekannt durch das Lehrbuch Kamasutra.
Ipsation
Veraltete wissenschaftliche Bezeichnung für Selbstbefriedigung.
Italienisch
Verkehr durch Reiben des Penis in der Achselhöhle.
Johannistrieb
Libido beim alten Mann.
Jugendschutz
Bezweckt den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor zu frühem Kontakt mit Sex und Pornografie. Geht von der berechtigten Annahme aus, deren Konsum ohne reale sexuelle Erfahrung sei einer gesunden sexuellen Entwicklung nicht förderlich.
Kamasutra
Klassisches indisches Lehrbuch des Sex, beschreibt viele zum Teil sehr schwierige Stellungen. Sie sollen die Lust fördern, was wohl höchstens bei akrobatisch begabten Menschen zutrifft.
Kegel-Übung
Muskeltraining durch zeitweise kräftiges Zusammenziehen des Beckenbodens. Vorübung für die richtige Anspannung: Harnfluss wechselweise unterbrechen und wieder loslassen. Tägliches Training steigert bei Frauen die Orgasmusfähigkeit und bei Männern die Potenz. Der Name kommt vom Erfinder der Methode, Dr. Arnold Kegel.
Klitoris
Kitzler, kleines knospenförmiges Lustorgan der Frau, befindet sich oberhalb der Vaginalöffnung.
Libido bis Zungenkuss
Libido
Sexuelle Lust, Drang zu sexuellen Handlungen.
Lolita
Kindliche, sexuell erregende Frau, nach einer Romanfigur von Vladimir Nabokov (1955).
Lubrikation
Lateinischer Ausdruck für Schmierung: Absonderung von schleimigem Sekret aus der Vagina und zusätzlich feuchtem Sekret aus der Oberfläche der Vulva bei sexueller Erregung der Frau. Männlicher Beitrag: Lusttropfen. U: Feucht werden, feuchte Muschi.
Lusttropfen
Glasklare, schleimige und sehr gleitfähige Flüssigkeit, die bei länger anhaltender sexueller Erregung aus der Harnröhre des Mannes austritt. Sie stammt aus den Bulbourethraldrüsen (Cowpersche Drüsen) am unteren Ende der Schwellkörper, wo die Harnröhre in den Penis eintritt. Männlicher Beitrag zur Lubrikation. Vorsicht: Kann Spermien und HI-Viren enthalten.
Masochismus
Sexueller Lustgewinn durch das Erleiden von Erniedrigung und Schmerz. Benannt nach dem Autor Leopold von Sacher-Masoch, «Venus im Pelz» (1870).
Masturbation
Selbstbefriedigung. Unklare Herkunft des Wortes, entweder vom lateinischen manus (Hand) oder mas (Mann). Wird aber auch bei Frauen gebraucht.
Missionarsstellung
Frau unten, Mann oben, vaginaler Verkehr. Frühere Bezeichnung von Menschen anderer Kulturkreise für die in Europa übliche Form des Verkehrs. Später von Europäern übernommen, als sie ihrerseits Sexstile aus anderen Kulturen übernahmen.
Morgenlatte
Erektion nach dem Aufwachen, auch ohne sexuelle Erregung.
Neunundsechzig, 69
Gleichzeitig Cunnilingus und Fellatio. U. Doppelfranzösisch, Französisch beidseitig. E: Sixty-nine.
Nymphomanie
Aussergewöhnlich starke, je nach Standpunkt als krankhaft betrachtete Libido der Frau. Das männliche Gegenstück heisst Donjuanismus.
Oralverkehr
Sexuelle Praktiken mit dem Mund und der Zunge: Cunnilingus und Fellatio. U: Blasen, Lecken, Französisch. E: Blowjob, licking, sucking.
Orgasmus
Höhepunkt der Lust beim Sex, wonach die Erregung abflacht, beim Mann meist schneller als bei der Frau.
Orgie
Veranstaltung, bei der viele Menschen gleichzeitig miteinander Sex haben. In der Regel herrscht kein Zwang: Alles kann, nichts muss - im Unterschied zum Gang Bang, wo meist Gruppenzwang herrscht.
Onanie
Veraltete Bezeichnung für Selbstbefriedigung. Geht auf die biblische Figur des Onan zurück, der aber nicht Onanie, sondern Coitus interruptus praktiziert hat.
Pädophilie
Auf Kinder gerichtete Libido. Sex mit Kindern ist in fast allen Ländern strafbar, ebenso das Anschauen und der Besitz von pornografischen Bildern und Filmen mit Kindern. Die Altersgrenze für erlaubten Sex liegt meist bei 16 Jahren.
Penetration
Eindringen des erigierten Penis in Körperöffnungen (Scheide, Mund, After).
Penis
Das männliche Sexorgan. Im normalen Zustand schlaff, wobei die Grösse dann von den relativen Anteilen elastischer und nicht elastischer Fasern im Bindegewebe abhängt. Schwillt bei sexueller Erregung an (Erektion), wobei die normalerweise kleinen Penisse am meisten wachsen. Die Erektion entsteht durch Blut, das in Schwellkörper strömt. Der Penis enthält keine Muskeln, aber die Muskeln des Beckenbodens können den Blutstau in den Schwellkörpern unterstützen. Siehe Kegelübung. U: Schwanz, Pimmel (meist nur schlaff), Schniedelwutz, Schnäbi (kindlich, schweiz.). E: Cock, dick.
Petting
Alle nicht eindringenden Formen des sexuellen Verkehrs. Küsse sind kein Petting, gehören aber meist dazu.
Phallus
Penis im Zustand der Erektion.
Pornografie
Darstellung sexueller Handlungen in Bild und/oder Wort zum Zweck von Erregung und Lustgewinn. In fast allen menschlichen Kulturen weit verbreitet, seit dem Altertum bis heute (Porno). Durch das Internet so leicht zugänglich wie nie zuvor in der Geschichte.
Potenz
Männliche Fähigkeit, einen zum Verkehr ausreichend steifen Penis (eine Erektion) zu erreichen. Impotenz (medizinisch: erektile Dysfunktion) bedeutet den dauernden Verlust dieser Fähigkeit. Zeitweises Versagen ist noch keine Impotenz. Pornofilme zeigen durch Medikamente künstlich aufgeputschte männliche Akteure und können so ein falsches Bild von normaler männlicher Potenz vermitteln.
Priapismus
Krankhaft starke, schmerzhafte und anhaltende Erektion, die den Penis schädigen kann.
Prostitution
Käuflicher Sex. Schon seit je: «Ältestes Gewerbe der Welt». Die meisten Kunden (Freier) sind Männer.
Quickie
Schneller, oft beiläufiger Sex, oft mit Fremden, oft an ungewöhnlichen Orten (Treppenhaus, Lift, Hinterhof, Besenkammer), oft im Stehen.
Russisch
Verkehr durch Reiben des Penis zwischen den Schenkeln, vorzugsweise mit Öl als Gleitmittel. Russisches Roulette: Ungeschützter Sex mit möglicherweise HIV-infizierten Partnern.
Sadismus
Sexueller Lustgewinn durch das Zugfügen von Erniedrigung und Schmerz. Benannt nach dem Marquis de Sade (1740-1814), Autor zahlreicher pornografischer Werke.
Sadomaso
Umgangssprachlich für Sadomasochismus. Stark rollengeprägte und ritualisierte Sexspiele. Die strikten Rituale dienen der Sicherheit. Bei ungenügender Vorsicht droht Tod durch Ersticken.
Schamlippen
Äussere und innere S.: Traditioneller medizinischer Ausdruck für die äusseren Geschlechtsteile, die zusammen die weibliche Vulva bilden. Venuslippen sind das passendere Wort für Menschen, die Freude am Sex haben wollen.
Schwedisch
Andere Bezeichnung für Florentinisch. Selten auch für gegenseitige Selbstbefriedigung gebraucht.
Selbstbefriedigung
Sex mit sich selbst, wobei Sexspielzeuge, Fantasien, Pornografie, Telefongespräche und Internet-Chat oft eine wichtige Rolle spielen. Allein oder gegenseitig zu zweit oder in Gruppen.
Sexsucht
Als quälend empfundene Abhängigkeit von Sex. Auch Ausrede von Tiger Woods für seine Seitensprünge.
Smegma
Weissliche Talg-Sekretion der männlichen Vorhaut und der weiblichen Vulva. Sollte bei guter Genitalhygiene nie von blossem Auge sichtbar sein.
Sodomie
Im deutschen Sprachraum Sex mit Tieren. Im französischen und angelsächsischen Raum Analverkehr.
Spanisch
Verkehr durch Reiben des Penis zwischen den Brüsten. U: Brustfick, Tittenfick. E: Titty fuck.
Sugar Daddy
Älterer Mann mit junger Geliebter, die er finanziell unterstützt. In Japan recht häufig, dort Enjokosai (Aushilfsbegleitung) genannt. Fliessender Übergang zur Prostitution.
Swinger
Menschen, die Partnertausch praktizieren. Oft, aber nicht nur in Form von Orgien und in speziellen Lokalen (Swingerclubs).
Tantra
Indischer spiritueller Kult, der auch besondere Sex-Praktiken umfasst. Sie zielen auf Kontrolle und Beherrschung ab, was die Lust steigern kann.
Tao
Das chinesische Pendant zu Tantra.
Thai-Massage
Frau massiert Mann mit ihrem Körper; Öl als Gleitmittel.
Transsexualität
Kluft zwischen der äusseren sexuellen Erscheinung und der sexuellen Empfindung: Männer, die sich als Frauen fühlen und umgekehrt. Transsexuelle streben oft eine chirurgische Umwandlung in das andere Geschlecht an. Diese kann teilweise oder weitgehend vollständig sein. In der Pornoszene ist Teil-Umwandlung von Männern die Norm. E: Trannies, chicks with dicks.
Transvestitismus
Kleider des anderen Geschlechts anziehen, oft zum sexuellen Lustgewinn. Transvestiten sind nicht notwendigerweise homosexuell. E: Cross dressing.
Vagina
Weibliche Scheide. Als vaginal bezeichnet man alle Praktiken, bei denen Körperteile oder Gegenstände in die Scheide eingeführt werden.
Venus
Altrömische Göttin der Liebe, Symbol für weibliche Schönheit. Oft gebraucht für positiv gefärbte Bezeichnungen im Bereich des Sex: Venushügel (statt Schamhügel), Venuslippen (statt Schamlippen).
Voyeur
Mann, der heimlich nackte Frauen beobachtet und sich dabei sexuell erregt. U: Spanner. Auch Pornostil mit angeblich versteckter Kamera. Voyeurismus ist eine sexuelle Abweichung, bei der sich Erregung stärker durch Zuschauen als durch reale Aktion einstellt.
Vulva
Äusseres weibliches Geschlechtsteil in medizinischer Sprache. U: Muschi (zärtlich), Möse, Fotze (derb). E: Pussy, cunt, beaver, twat.
X-Stellung
Stellung beim Sex; Variante der chinesischen Schlittenfahrt: Mann sitzt mit gespreizten, leicht angewinkelten Beinen, Frau dazwischen, Beine ebenfalls gespreizt, und lässt ihn eindringen. Beine von Mann und Frau formen dabei ein X. Im Extremfall legen sich beide Partner auf den Rücken.
Zahl der Partner
Statistiken sind ungenau, da sie auf Umfragen basieren und bei dem Thema alle lügen.
Zoophilie
Auf Tiere gerichtete Libido. Sex mit Tieren heisst Bestialität, auf deutsch auch Sodomie. In vielen Ländern verboten, teilweise unter dem Titel der Tierquälerei. Pornos zwischen Mensch und Tier sind illegal.
Zungenkuss
Tiefer erotischer Kuss mit Berührung beider Zungen. E: Deep kiss, French kiss. Beim Safer Sex erlaubt, da keine HI-Viren übertragen werden.
Foto NeoGaboX