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Gewusst wie

Stelle finden. Bewerbung und Lebenslauf schreiben. Sich erfolgreich vorstellen und Gehalt verhandeln. Arbeitszeugnis richtig interpretieren.
 


 

Checklisten und Tipps

Checkliste für das Bewerbungsschreiben

1. Betreffzeile (z.B. «Ihre Anzeige in...»). 2. Persönliche Anrede im klassischen Stil («Sehr geehrter Herr Meier», Ansprechperson evtl. mit Telefonanruf herausfinden). 3. Wesentliche Stärken im ersten Drittel unterbringen. 4. Gründe, warum Sie sich gerade bei diesem Unternehmen bewerben. 5. Vorteile, die Ihre Anstellung dem Unternehmen bietet. 6. Gehaltsvorstellung, falls in der Ausschreibung gefordert. 7. Sie freuen sich auf ein persönliches Gespräch.

Gestaltung: Einheitliche, klar lesbare Schrift. Rechtschreibeprüfung. Vier-Augen-Prinzip: Brief durch sprachkundige Person gegenlesen lassen. Brief lose zum Dossier.

Vermeiden: Das Wort «Betrifft» im Betreff, «Sehr geehrte Damen und Herren», salopper Stil, Rechtschreibefehler, ungepflegtes Layout, schlechter Druck, Lebensstationen (gehören in den Lebenslauf), Gehaltsvorstellungen, wenn nicht verlangt.

Quellen: bewerbung.de, monster.ch

Checkliste für den Lebenslauf

Tabellarische Darstellung: Links das Jahr (z.B. 2009) oder Monat/Jahr (z.B. 3/2009), rechts die Tätigkeiten im Telegrammstil. Zeitlich absteigend, das Aktuellste zuerst. Übersichtlich in Blöcke strukturieren durch Zwischentitel, Abstände und evtl. Linien. Seitenumbruch: Reihenfolge der Blöcke:

1. Kopfteil: Vorname und Name, Adresse, Telefon (Festnetz und mobil), e-Mail, Geburtsdatum, Heimatort (Schweizer) oder Nationalität (Ausländer), Zivilstand (evtl. Anzahl Kinder).

2. Aus- und Weiterbildung: Art der Ausbildung, ausbildende Firma oder Institution, Ort, Art und Bezeichnung des Abschlusses, Zeitpunkt des (tatsächlichen oder erwarteten) Abschlusses.

3. Berufliche Tätigkeiten: Unternehmen, Position und Art der Tätigkeit für jede Station. Karrierelücken nicht vertuschen, sondern kurz erklären.

4. Kenntnisse und Fähigkeiten: Fremdsprachen, Computer, technische Kenntnisse; Ausweise und Diplome.

5. Ausserberufliches Engagement: Vereine, Freiwilligenarbeit, Sport: Für Teamfähigkeit spricht Mannschaftssport, für Zielstrebigkeit und Belastbarkeit spricht Ausdauersport. Keine Risikosportarten erwähnen. Nicht zu viele Hobbys.

Weglassen: Name und Beruf der Eltern, Angaben zum (Ehe-) Partner, Konfession, Partei, Gewerkschaft, Gesundheitszustand, Hobbies ohne Bezug zu beruflichem Anforderungsprofil.

Quellen: monster.ch, Jobwinner

Checkliste für das Bewerbungsdossier

1. Begleitbrief. 2. Lebenslauf. 3. Arbeitszeugnisse. 4. Ausbildungszeugnisse. 5. Ausbildungsnachweise. 6. Arbeitsproben evtl. 7. Foto nur wenn verlangt (dann unbedingt im Porträtformat, professionell gemacht).

Gestaltung: Zuoberst Begleitbrief, lose. Kopien in der Reihenfolge 2-7 in Mappe bündeln, evtl. heften.

Vermeiden: Unverlangte Handschriftproben und Fotos, Originaldokumente, schlechte Kopien, Heftklammern, an Dossier angehefteter Brief, Passbild, Automatenfoto.

Quelle: jobscout24.ch

Checkliste für das Vorstellungsgespräch

1. Unterlagen zusammenstellen: Bewerbung, Einladungsschreiben, Material über das Unternehmen, Liste von Fragen an den Personalchef. 2. Vorbereitung: Was will ich sagen, was nicht? Welche Punkte sind wichtig? Was unterstreicht meine Qualifikation? 3. Mit (kritischen) Freunden üben. 4. Wegbeschreibung besorgen. 5. Pünktlich sein. 6. Das richtige Outfit, abhängig von Branche: Finanzdienstleister mit Anzug und Krawatte (Mann) bzw Hosenanzug (Frau). Kreative mit Jackett und Stoffhose. Im Zweifelsfall lieber overdressed als zu lässig. 7. Notfall-Utensilien: Ersatzhemd oder -bluse, Bürste, Deo.

Quelle: Absolventenkongress

12 Fragen, auf die Sie eine Antwort wissen sollten

1. Wo ist der rote Faden in ihrer Laufbahn? 2. Warum haben Sie sich bei uns beworben? 3. Wie lange brauchen Sie, um sich bei uns einzuarbeiten? 4. Was denken Sie über Ihren letzten Chef? 5. Welches sind Ihre Stärken und Ihre Schwächen? 6. Wie gehen Sie mit Kritik, Stress und Misserfolgen um? 7. Was schätzen Ihre Freunde an Ihnen, was kritisieren sie? 8. Was würden Sie gerne an sich ändern oder verbessern? 9. Was mögen Sie an sich selber? 10. Was würden Sie gerne in den nächsten Jahren lernen? 11. Und warum möchten Sie das? 12. Welches waren Ihre grössten beruflichen Erfolge und Misserfolge?

Wichtige Tipps: Seien Sie ehrlich. Halten Sie konkrete Fallbeispiele bereit, die sie positiv bewältigen konnten.

Vermeiden: Bei der Frage nach Schwächen auf gar keinen Fall versuchen, Stärken zu verkaufen: «Leistung und Ehrgeiz sind meine grössten Schwächen».

Quellen: Tages-Anzeiger, monster.ch

10 Tipps für erfolgreiche Gehaltsverhandlung

1. Sich über die üblichen Gehälter in Ihrer Branche, Position und Region schlau machen. 2. Ihren eigenen Marktwert realistisch einschätzen. 3. In Jahresbruttogehältern denken und argumentieren. 4. Mit Gehaltsrahmen operieren: von x bis y Franken. 5. Beim Bewerbungsgespräch warten, bis der Verhandlungspartner das Thema anschneidet; erst nachfragen, wenn er dies nicht tut. 6. Die Frage nach Gehaltsforderung beantworten mit dem (wahren) aktuellen Gehalt, als Brancheneinsteiger mit der Gegenfrage nach einem Angebot. 7. Nach einem Angebot sich zurücklehnen und mindestens eine halbe Minute nachdenken; danach zuerst über Leistungen sprechen und erst dann über Geld. 8. Bei zu tiefem Angebot nicht ablehnen, sondern Bedenkzeit erbitten und Interesse deutlich zeigen. 9. Verhandlung in Rollenspiel mit Freunden üben. 10. Nicht feilschen, sondern verhandeln; nicht zuwenig oder zuviel fordern; fixes Gehalt nicht nachverhandeln, nachdem die Gegenseite eine Forderung schnell akzeptiert hat (nur noch variable Bestandteile ansprechen); nicht mit Konkurrenz argumentieren.

Quelle: Jobwinner

Der Geheimcode im Arbeitszeugnis

«Hat die Arbeiten/Aufgaben stets zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt/ausgeführt» = sehr gute Leistung. «... stets zu unserer vollen Zufriedenheit ...» = gute Leistung. «... zu unserer vollen Zufriedenheit ...» = befriedigende Leistung. «... zu unserer Zufriedenheit ...» = ausreichende Leistung. «Hat sich (stets) bemüht, die Aufgaben zu erfüllen (den Anforderungen gerecht zu werden)» = mangelhafte Leistung.

Quelle: rhetorik.ch

 


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